MIT LEIDENSCHAFT FÜR DAS ECHTE, GUTE.

Wer wir sind. Was wir wollen.

Wir, das sind die beiden Schwestern Christiane Wenighofer-Wanits und Stephanie Wanits. Unsere Warenhandlung ist der Ausdruck unserer Leidenschaft für gesunde Ernährung, gelebtes Umweltbewusstsein und einfach schönes Design. Hier führen wir ausschließlich Produkte, die wir in vielen Jahren der Suche und des Ausprobierens kennen und schätzen gelernt haben; Produkte, die wir selbst gern kaufen würden. Alles aus der Region, je nachdem, was die Natur entsprechend der Saison gerade zur Verfügung stellt. Produziert von Landwirten und kleinen handwerklichen Betrieben, mit hohen Wert auf Qualität. Und all das mit einem Minimum an Verpackung.

Ja, und wer Zeit und Lust hat, kann diese Qualität auch gleich bei uns im Lokal genießen. Bei einem herzhaften Frühstück oder einer lukullischen Brettljause.

 

Der Film „Bauer unser“ hat uns nachdenklich gemacht.

Wo sind all die guten Produkte, wieso haben Supermärkte so eine Macht, Preisdruck auszuüben, warum kann man Bauernprodukte meist nur am Wochenende am Markt kaufen? Wir wollten kleinen Produzenten eine Plattform geben, um ihre Produkte ohne Zwischenhandel zu verkaufen. Bei uns nennt der Lieferant den Preis, um kostendeckend arbeiten zu können. Und unsere Kunden entscheiden, ob ihnen das Produkt diesen Preis wert ist.

MÜLL KANN EINPACKEN.

Zero waste. Keine Verpackung. Alles drin.

Bei der Beschäftigung mit „Zero waste“ in der Praxis haben wir bemerkt, wie schwierig es ist, verpackungsfrei einzukaufen. Wir wollten das besser, einfacher machen. Bei uns kann jeder zur Gänze auf Verpackung verzichten, Gläser leihen, aber auch Papiersäcke, Taschen und Gläser kaufen.

 

Coffee to go and go and go…

Coffee to go verkaufen wir am liebsten, wenn ihr euer Häferl selbst mitbringt. Das funktioniert gut und setzt sich immer mehr durch! Einwegbecher führen wir auch, aber die kosten 40 Cent. Denn Nachhaltigkeit ist unser aller Kaffee.

FAQ

Warum ist nicht alles bio?

Die offizielle Zertifizierung als Bio-Betrieb ist für die kleinen Landwirte oft eine Kostenfrage. Unsere Lieferanten wirtschaften vollbiologisch, manche können es sich aber nicht leisten, die einzelnen Produkte zertifizieren zu lassen. Der bürokratische und finanzielle Aufwand würde sich nicht rechnen.

Außerdem: Bio ist nicht immer das Maß aller Dinge. Zum Beispiel: Spanische Bio-Erdbeeren im Dezember. Wie geht das? Wie groß ist da der ökologische „Fußabdruck“? Uns ist Qualität durch Saisonalität und Regionalität wichtig – und Bio-Zertifizierung dort, wo sie unerlässlich ist, etwa bei Eiern und Wurstwaren.

Warum ist nicht immer alles verfügbar?

Viele Bauern sind Kleinstbetriebe, sie haben nicht die Kapazität, mehr zu produzieren und es macht wirtschaftlich keinen Sinn, uns mehrmals die Woche zu beliefern. Denn sie sind Landwirte und haben wirklich viel um die Ohren, um gute Produkte zu produzieren. Wir finden es in Ordnung, dass nicht immer alles verfügbar ist, denn man ist teilweise bereits von dem Überangebot in den Supermärkten verwöhnt. Immer gibt es alles in Hülle und Fülle! Und Unmengen davon landen im Müll!

Warum kostet manches etwas mehr?

Bei uns gibt der Lieferant den Preis für sein Produkt an, um kostendeckend arbeiten zu können. Und unsere Kunden entscheiden, ob es ihnen wert ist, den Preis zu bezahlen. Wir alle müssen erst wieder lernen, welchen tatsächlichen Wert die Produkte besitzen. Durch den Preisdruck, den viele Supermärkte ausüben, wissen wir als Endverbraucher gar nicht mehr, was z.B. 1 Liter Milch eigentlich kosten sollte … Viele Bauern produzieren zwar fleißig, können aber letztlich von ihrer Arbeit kaum mehr überleben, es sei denn, sie setzen auf maschinelle Mega-Landwirtschaft.

Warum gibt es doch ein bisschen Verpackung in der Warenhandlung?

Wir wollten nicht zu radikal starten, denn die meisten Menschen sind noch nicht bereit, komplett verpackungsfrei zu leben. Wir wollen niemanden ausgrenzen. Auf Verpackung gänzlich zu verzichten, bedarf Organisation, Zeit und teilweise Einschränkungen. Wir finden, viele kleine Schritte sind nachhaltiger als ein großer! Einfach einmal das eigene Sackerl mitnehmen, das ganze Gemüse in nur eine Tasche packen, den eigenen Kaffeebecher mitnehmen, Tupperwarebox für Wurst und Käse, … Immer mehr Kunden gewöhnen sich um. Und das finden wir großartig und wirklich schön.

Muss ich meine eigenen Behälter mitnehmen, um bei euch einkaufen zu können?

Nein, aber wir freuen uns, wenn ihr es macht. Es gibt immer Papiersackerl oder Leihgläser, aber auch Gläser zum Kauf.

Warum verlangt ihr 40 Cent für einen Coffee-to-go Einwegbecher?

Weil wir Müll vermeiden wollen, wo immer es geht. Für viele vielleicht ungewöhnlich, aber am effektivsten wirkt hier der kleine Aufpreis. Überleg mal: Wie viele Espressi werden jeden Tag aus einem Einwegbecher getrunken? Sind ja wirklich nur 2 Schluck … Nimm dir Zeit, trink deine Kaffee bei uns oder nimm dein eigenes Häferl mit. Außerdem verkaufen wir z.B. auch Keep Cups, die wirklich jede Menge Einwegbecher ersetzen können und auch noch hübsch aussehen. Übrigens: Ab dem Frühjahr 2018 wollen wir gemeinsam mit ReCup ein Pfandsystem für Coffee to go anbieten!